Alles über den Grauimport

Oder sollten wir lieber sagen: Direktimport? Selbstimport? Parallelimport? Oder in unseren Büchern heißt es EU-Import, US-Import... Egal: Hier gibt's regelmäßig Tipps zum Grauimport von Fahrzeugen.

Zunächst: Ist der Grauimport eigentlich immer noch möglich? Und lohnt er sich noch? 

Klare Antwort: ja. Inzwischen ist er nur schon viel verbreiteter als er es noch vor einige Jahren war. Während wir früher mehrmals täglich gefragt wurden, ob das auch wirklich legal ist, werden wir heute fast ebenso oft gefragt, ob er sich noch lohnt. Obwohl der EU-Binnenmarkt nun schon seit 1992 besteht, ist interessanterweise immer noch ein starkes Preisgefälle zwischen den einzelnen Ländern zu beobachten, daher lohnt sich der Direktimport immer noch für sehr viele Marken und Modell. Zusätzlich ist ein aktueller Trend ganz klar der Import aus den USA, besonders bei dem derzeit sehr niedrigen Dollarkurs. 

Soll man denn den Import selber machen oder ist es nicht besser, zu einem Freien Importeur zu gehen? 

Das ist Geschmacksache, beides geht heutzutage recht gut. Beim Freien Importeur ist es natürlich einfacher, aber natürlich hat auch dieser sein Handelspanne (denn arbeitet ja auch dafür), die man sich ebensogut selbst verdienen kann. Zudem ist man gut beraten, den Graumarkt gut verstanden zu haben, um in der Preisverhandlung besser zu punkten. Was vielen Käufern nicht wirklich bewusst ist: Schon kleine Preiszugeständnisse sind bei Autos sehr hohe absolute Beträge. Daher lohnt es sich, sich einige Tage lang mit dem Markt zu beschäftigen, vielleicht sogar einmal selbst in das entsprechende Zielland zu fahren, auch dann, wenn man bei einem Freien Importeur kauft. 

 

Kurze Hinweise: 

Der ADAC warnt vor einer spanischen Direktimportfirma namens Quietamar S.L., die in ihrer Werbung 40% unter Listenpreis verspricht. Die abgeschlossenen Verträge sind mehr als windig und berechtigen nach Zahlung einiger Hunderter im Wesentlichen dazu, ca. 6 Monate auf die Nennung eines Liefertermins zu warten. 

Bitte kommen Sie zu dieser Seite zurück - sie wird gerade überarbeitet, daher finden Sie hier demnächst zahlreiche neue Informationen! 

 

Buchtipps zum Grauimport:

Achim Aab / Christian Rieck: EU-Import-Anleitung -
Sparen durch Auto- und Motorradkauf in der EU

Dieses Buch wurde von der Stiftung Warentest empfohlen: Durch den Kauf von Autos oder Motorrädern im europäischen Ausland kann man bis zu 30% gegenüber der unverbindlichen Preisempfehlung sparen (auch bei deutschen Marken), und außerdem erhält man Motorräder ohne 100-PS-Limit. Diese Anleitung zeigt genau, wie man vorgehen muß: Sie nennt alle wichtigen Gesetze, Hintergründe, Übersetzungen, TÜV-Tipps, über 100 Händleradressen und vieles mehr. Für Privatleute oder auch als zweites Bein für Unternehmer. 152 Seiten, 14 x 21 cm, ISBN 3-924043-18-3, EUR 19,90 [bestellen]

Achim Aab: US-Import-Anleitung -
Sparen durch Auto- und Motorradkauf in den USA

Während der EU-Import inzwischen bereits recht weit verbreitet ist, gibt es eine noch fast unbekannte Möglichkeit für eine weit größere Ersparnis: den Selbstimport aus den USA. Noch denken viele, diese Methode sei zu aufwendig, aber die ersten machen bereits das ganz große Geschäft. Gleichgültig, ob Sie nur einmal oder immer wieder Fahrzeuge aus den USA importieren wollen - dieses Buch liefert das gesamte Know-how, z.B.: aktuelle Gesetze, Übersetzungen mit Musterbriefen, Zoll, Transport, TÜV- und Umbau-Tips, Versicherung und vieles mehr. 212 Seiten, ISBN 3-924043-52-3, EUR 25,90 [bestellen


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